Welches sind meine pädagogischen Grundprinzipien? 

  • Kinder ab anderthalb Jahren lernen in kleinen Gruppen, die immer gleich zusammengesetzt sind und von derselben Bezugsperson betreut werden, miteinander sorgfältig umzugehen und sich in einem gleich bleibenden äusseren und zeitlichen Rahmen zu bewegen. Eine Gruppe besteht aus ca. zwölf Kindern und wird ein- bis mehrmals wöchentlich besucht. Konstanz, Rhythmus, Zuverlässigkeit und liebevolle Vertrautheit bilden die Eckpfeiler.

mein Motto: Selber schaffen schafft Selbstvertrauen

  • Im Zentrum steht das freie Spiel, und Spielen ist in diesem Alter die ganze Welt, das ganze Sein. Die Spielgruppenleiterin schafft Bedingungen, die es den Kindern ermöglichen, ausdauernd, versunken und fantasievoll zu spielen. Soziales Lernen geschieht wie nebenbei: lernen zu teilen und abzuwarten, lernen, den eigenen Willen angemessen durchzusetzen, auf andere Kinder zuzugehen und Grenzen auszuloten.

  • Fremdsprachige Kinder: Die Spielgruppe bietet ideale Voraussetzungen für die ersten Schritte zur Integration. Für das Erlernen der deutschen Sprache und der hiesigen Bräuche ist es wichtig, sich in einem liebevoll geführten Rahmen spielerisch mit anderen Kindern auseinander setzen zu können. So lernen die Kinder sich gegenseitig in ihrer Unterschiedlichkeit zu akzeptieren und erwerben gleichzeitig zu einem gesunden Selbstbewusstsein einen immer grösser werdenden Wortschatz.
Mehr als die Hälfte aller Aktivitäten bei Kindern ist reiner sozialer Austausch

Leitsatz der heutigen Pädagogik: Kinder brauchen Kinder

Das freie Spiel fördert:
  • Freude, Neugierde, Fantasie
  • Selbstvertrauen
  • Erinnerungsvermögen
  • Aufmerksamkeit
  • Sprache, Empathie
  • Zusammenarbeit
  • Planen, Ausdauer, Flexibilität
  • Zahlen- und Mengenverständnis
  • Handfertigkeit